Roth Plastic Technology auf der K 2025 in Düsseldorf

Comeback nach fast 25 Jahren – Systemkompetenz im Fokus

Dautphetal-Wolfgruben / Düsseldorf (red). Der Full-Service-Supplier Roth Plastic Technology kehrt in diesem Jahr auf die weltweit größte Fachmesse der Kunststoff- und Kautschukindustrie zurück: Die K 2025 in Düsseldorf. Vom 8. bis 15. Oktober werden die Spritzguss-Experten als Mitaussteller auf dem Stand der ONI-Wärmetrafo GmbH (Halle 10, Stand F45) vertreten sein. 

Im Zentrum des Messeauftritts steht der Systemgedanke rund um die Kernkompetenzen des Unternehmens: Von der Produktentwicklung über die Supply Chain bis hin zur komplexen Baugruppe oder funktionalen Bürste. Gleichzeitig wird das breite Spektrum der Kunststoffverarbeitung innerhalb der Roth-Gruppe sichtbar, das weit über den klassischen Spritzguss hinausgeht. 

Die Teilnahme an der K-Messe 2025 markiert für Roth Plastic Technology ein besonderes Ereignis: Das Comeback nach fast 25 Jahren. Letztmals war das Unternehmen, das sich als Systemanbieter mit außergewöhnlicher Fertigungstiefe und Innovationskraft etabliert hat, im Jahr 2001 auf der Messe vertreten.

ONI und Roth Plastic Technology: Schulterschluss unterstreicht Wertschätzung

„Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit auf den vergangenen Fakuma-Messen ist der erneute Schulterschluss, initiiert durch ONI-Gründer Wolfgang Oehm, ein bedeutendes Signal unserer Partnerschaft und eine erneute Geste der engen Verbundenheit und Wertschätzung zwischen beiden Unternehmen“, sagt der Gesamtverantwortliche von Roth Plastic Technology, Sebastian Herrmann: „Uns eint der Anspruch, mit intelligenten Produkten und Lösungen zu mehr Umweltschutz und Energieeffizienz beizutragen – ein Ziel, das wir gemeinsam mit ONI konsequent verfolgen.“

Fertigungsvielfalt wird sichtbar 

Ein Highlight auf dem Messestand wird ein anschaulicher Querschnitt des Energiespeichers „Roth Quadroline“ sein. Das in mehreren Verfahren hergestellte Systembauteil symbolisiert die gesamte Fertigungsvielfalt der Roth-Gruppe. Zum Einsatz kommen hier unter anderem:

  • Spritzguss
  • Blasformen
  • Extrusionsschweißen
  • Wickeltechnik
  • Schäumen
  • Thermotiefziehen

 

„Mit Ausnahme von Rotation und Rohrextrusion wird beim Quadroline nahezu die gesamte Kunststoffverarbeitung im eigenen Haus abgebildet – eine Wertschöpfungstiefe, die in dieser Form nur wenige Anbieter leisten können“, erklärt Sebastian Herrmann.

Verfahrenskompetenz trifft Systemdenken

Ein konkretes Kundenbeispiel illustriert die Stärke des Roth-Verbundes: Ein Produkt, das ursprünglich im Rotationsverfahren hergestellt wurde, wurde mit steigender Stückzahl über Blasformen weiterentwickelt und wird heute im Spritzgussverfahren gefertigt – jeweils innerhalb der Roth-Gruppe oder in enger Zusammenarbeit mit Partnern. Die Fähigkeit, auf Anforderungen flexibel mit Verfahrens- und Materialsubstitution zu reagieren, macht Roth Plastic Technology zu einem wertvollen Entwicklungspartner auf Augenhöhe.

Nachhaltigkeit als Leitprinzip

Seit 2017 produziert Roth Plastic Technology CO₂-neutral. Dies wird durch die Veröffentlichung des ersten gruppenweiten Nachhaltigkeitsberichts unterstrichen, der konkrete Maßnahmen und Fortschritte dokumentiert – von energieeffizienter Produktion bis hin zur ressourcenschonenden Werkstoffauswahl.

Mit dem Auftritt auf der K 2025 präsentiert sich Roth Plastic Technology als ein Unternehmen mit klarem Fokus: Technologiekompetenz, Nachhaltigkeit und Systemverantwortung aus einer Hand – weltweit vernetzt und regional verwurzelt.